Neue Hakeburg
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Zeitleiste zur Geschichte des Seebergs und der Neuen Hakeburg
- 17./18. Jhd. Nutzung für Weinanbau, danach Aufforstung
- um 1900 Holzhaus des Schriftstellers Rudolph Stratz
- 1906–1908 Bau der Neuen Hakeburg; Auftraggeber Dietloff von Hake, Architekt Prof. Bodo Ebhardt
- 1937 Verkauf des Seeberg-Geländes mit mehr als 50 Hektar Fläche für 2,4 Mio. RM an das Reichspostministerium; private Nutzung durch Postminister Wilhelm Ohnesorge
1939–43 Neubau der Reichspostforschungsanstalt (RPFA) mit Institutsgebäuden und Doppelwohnhäusern; Einsatz von Zwangsarbeitern; kriegswichtige Forschung zu Hochfrequenz-, Infrarottechnik, Radar- und Dechiffriertechnik
- geringe Kriegszerstörungen; verschiedene Ansprüche und Nutzungsideen: Einrichtung eines Altersheims und einer Spielbank; 1946 Übereignung des Seeberg-Geländes an Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)
- 1948–54 SED-Parteihochschule „Karl Marx“; 1954–78/79 Parteischule der Bezirke Potsdam und Frankfurt/Oder; 1962 Abgabe der Neuen Hakeburg (bis 1967 Nutzung durch Joliot-Curie-Club, dann Gästehaus); 1973/74 Zentrale Sonderschule für Funktionäre und ausländische Delegierte
- ab 1989/90 Auszug der Parteischule, Gründung der Hotelbetrieb Hakeburg GmbH, Verwaltung durch Grundstücks- und Vermögensamt, Teilverpachtung
- 1993 Denkmalschutz für die Neue Hakeburg
- 1995 Rückübertragung des Seeberg-Geländes an Deutsche Telekom; Teilverpachtung 1999 an MLM Veranstaltungsgesellschaft, 2001 an Berlin Brandenburg International School (BBIS) und 2004 an Gemeinde Kleinmachnow
- 1997 Denkmalstatus für die ehemalige RPFA
- 2005/06 Teilverkauf des Seeberg-Geländes an die BBIS und an die Freie Waldorfschule
- 2006 Teilverkauf an die Vermögensgesellschaft Orco (2008 Übernahme durch Orco-Tochter Vivaro)
- 2018 Übernahme durch die Holding Neue Hakeburg GmbH
- 2022 Beginn der Baumaßnahmen an der Neuen Hakeburg (Einrichtung von Eigentumswohnungen)

Neue Hakeburg, Burghof
Foto: Thomas Kienberg, 2016



